Schwangerschaft und Mutterschaft

Mann und schwangere Frau - Fotohinweis: © georgerudy stock.adobe.com

Die IKK - Die Innovationskasse bietet werdenden Müttern ein umfassendes Vorsorgeprogramm. Es besteht in der Regel aus zwölf bis 13 Terminen beim Frauenarzt oder einer Hebamme.

Die erste Untersuchung sollte möglichst kurz nach Feststellung der Schwangerschaft stattfinden. Die weiteren sind in Abständen von jeweils vier Wochen vorgesehen. In den letzten zwei Schwangerschaftsmonaten haben IKK-versicherte Frauen alle 14 Tage Anspruch auf eine Untersuchung. Alle Untersuchungsergebnisse werden in den Mutterpass eingetragen, den die Schwangere bei der ersten Untersuchung bekommt.

Treten Komplikationen auf, ermöglicht die Innovationskasse der werdenden Mutter selbstverständlich zusätzliche Untersuchungen und übernimmt alle Kosten für eventuell notwendige Behandlungen.

Übrigens: Für Arznei-, Verband- und Heilmittel, die der Arzt aufgrund von Schwangerschaftsbeschwerden verschreibt, müssen IKK-versicherte Frauen keine Zuzahlungen leisten. Die Zuzahlungsfreiheit gilt nicht für die kalendertäglich zu entrichtenden Zuzahlungen während eines Krankenhausaufenthaltes, solange es noch nicht zur Entbindung gekommen ist.

Darüber hinaus stellt die IKK Innovationskasse auch noch einen Betrag in Höhe von maximal 100 Euro je Schwangerschaft zur Verfügung, der für von Ärzten durchgeführte oder veranlasste Leistungen in Anspruch genommen werden kann, sofern damit eine Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung eines Kindes entgegenwirkt werden kann und Risikofaktoren bestehen.

Zu den Untersuchungen zählen:

  • FisH-Test
  • Toxoplasmose-Test
  • B-Streptokokken-Screening

Zur Erstattung reichen Sie bitte die Rechnung ein.

Eine weitere Besonderheit ist auch, dass die IKK - Die Innovationskasse sich mit bis zu 50 Euro je Kalenderjahr und Versicherten bei der Verwendung von alternativen Füllwerkstoffen bei zahnärztlicher Behandlung beteiligt, sofern eine Schwangerschaft vorliegt. Auch hier erfolgt die Erstattung mit der Rechnung.

Hebammenrufbereitschaft

Zusätzlich erstattet die IKK weiblichen Versicherten die entstandenen Kosten für die Rufbereitschaft einer Hebamme in den letzten Wochen der Schwangerschaft bis zu einer Höhe von 250 EUR je Schwangerschaft.

Dafür muss die Versicherte während der Schwangerschaft und bei der Geburt Hebammenhilfe durch eine freiberufliche und leistungsberechtigte Hebamme in Anspruch nehmen.

Die Rufbereitschaft muss eine 24-stündige Erreichbarkeit der Hebamme und die sofortige Bereitschaft zu mehrstündiger Geburtshilfe beinhalten. Hier erfolgt die Erstattung ebenfalls mit der Rechnung.

Vorbereitung auf die Geburt

Ein Geburtsvorbereitungskurs bereitet die Schwangere körperlich und mental auf die Geburt vor.

Die IKK trägt die Kosten des Kurses für IKK-versicherte Mütter für bis zu 14 Kursstunden, wenn ein anerkannter Leistungserbringer, zum Beispiel eine Hebamme, die Kursleitung übernimmt. Die anerkannte Hebamme kann von der Schwangeren frei gewählt werden. Die Abrechnung erfolgt über die elektronische Gesundheitskarte.

Anerkannte Hebammen finden Sie auf der Seite vom GKV-Spitzenverband.

Zusätzlich können zertifizierte Präventionskurse speziell für Schwangere besucht werden. Hier erstattet die IKK - Die Innovationskasse 130 Euro pro Kurs.

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Nach der Geburt

Nach der Entbindung haben IKK-versicherte Mütter Anspruch auf zwei Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt, und zwar in der 1. und der 6. bis 8. Woche nach der Geburt. Zusätzlich übernimmt die IKK die Kosten für eine Nachbetreuung durch die Hebamme für 12 Wochen.

Darüber hinaus übernimmt die IKK - Die Innovationskasse die Kosten für Rückbildungs-Gymnastikkurse anerkannter Hebammen. Die Abrechnung erfolgt über die elektronische Gesundheitskarte.

Auch zertifizierte Präventionskurse werden mit 130 Euro pro Kurs erstattet.

Auf das IKK-versicherte Neugeborene und dessen Eltern warten weitere attraktive Vorteile wie der Baby-Bonus.

Finanzielle Leistungen

Während des Mutterschutzes (beginnt sechs Wochen vor der Geburt und endet acht Wochen danach, bei Mehrlings- oder Frühgeburten oder bei Behinderung des Kindes zwölf Wochen danach) erhalten berufstätige Frauen, die selbst IKK-Mitglied sind, ein Mutterschaftsgeld in Höhe von 13 Euro pro Kalendertag. Der Arbeitgeber stockt diese Bezüge bis zur Höhe des Nettolohns auf.

Arbeitslose Frauen erhalten von der IKK ein Mutterschaftsgeld in Höhe des Krankengeldes. Frauen, die bei der Innovationskasse pflichtversichert sind, sind während des Mutterschutzes und der gesamten Elternzeit (früher: Erziehungsurlaub) beitragsfrei in der IKK versichert.

Fotohinweis: © georgerudy stock.adobe.com

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