Studentenversicherung

Zwei tanzene Freundinnen im Wohnzimmer - Fotohinweis © StefaNikolic iStock.com

Clever versichert als Student

Ein Studium bringt viele Veränderungen mit sich. Neben neuem Wissen was erworben wird, sind auch viele neue Themen präsent, wie zum Beispiel die Krankenversicherung für Studenten. Als innovative Kasse sind wir der clevere Gesundheitspartner an Ihrer Seite und begleiten Sie fit und gesund durchs Studium. Bei der IKK profitieren Sie nicht nur von den gesetzlichen Leistungen, sondern darüber hinaus auch von starken Extraleistungen und genießen so die Vorteile einer leistungsstarken Krankenkasse bei günstigen Beiträgen als Student.

In Deutschland müssen alle Studierenden eine Krankenversicherung nachweisen. Bei der Immatrikulation wird dazu in der Regel der Versicherungsnachweis einer Krankenkasse verlangt, ohne den Sie sich nicht fürs Studium einschreiben können. Diese Versicherungsbescheinigung erhalten Sie von der IKK - Die Innovationskasse. Nach erfolgreicher Immatrikulation wird in der Regel die IKK von der Hochschule informiert.

Während des Studiums gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, krankenversichert zu sein: Entweder besteht für Sie eine Familienversicherung, das heißt, Sie sind über die Eltern oder den gesetzlich krankenversicherten Ehegatten mitversichert oder Sie sind als Studierender selber Mitglied einer Krankenkasse.

Grundsätzlich sind Sie als Student bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres in der Regel über Ihre Eltern oder den gesetzlich krankenversicherten Ehegatten kostenfrei mitversichert. Ist die Aufnahme Ihres Studiums aufgrund von Wehr- oder Zivildienst verzögert, verlängert sich die Mitgliedschaft in der beitragsfreien Familienversicherung um die Dauer des Wehr- beziehungsweise Zivildienstes.

Gewusst? Die kostenlose Familienversicherung über die Versicherung des Ehegatten bzw. des Lebenspartners ist nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz grundsätzlich auch altersunabhängig möglich, sofern das Gesamteinkommen nicht mehr als 470 Euro monatlich beträgt. Zum Gesamteinkommen zählen u.a. Einnahmen aus einer Beschäftigung, aus einer selbstständigen Erwerbstätigkeit, aus Kapitalvermögen, aus Vermietung und Verpachtung und Renten. Grundsätzlich endet die Familienversicherung bei Überschreitung der genannten Einkommensgrenzen.

Wichtig: Sofern Ihr regelmäßiges Einkommen bis zu Ihrem 25. Geburtstag monatlich 470 Euro (2021) nicht übersteigt, können Sie weiterhin in der gesetzlichen Krankenkasse familienversichert bleiben.

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Darum sind wir die cleverste Kasse

  • Jährlicher Zuschuss zum Fitnessstudio / Sportverein Ihrer Wahl
  • Schutz- und Reiseimpfungen zu 100% kostenfrei
  • Jährlich 100 Euro für die Professionelle Zahnreinigung
  • Mit der IKK-App bequem viele Anliegen digital erledigen
  • Gesuna@work: das Onlineangebot liefert praktische Bewegungs- und Ernährungstipps mit 100 Euro Bonus für Werkstudenten oder Studenten mit geringfügigem Nebenjob
  • IKK-Teledoktor gibt 24/7 Rat bei Gesundheitsfragen
  • Zweitmeinung von einem Spezialisten einholen
  • Kostenloser Zahnersatz bei kleinem Einkommen
  • Hautkrebs-Screening alle 2 Jahre möglich
  • Ärztlich verordnete Verhütungsmittel, z.B. die Pille, bis zum 22.Geburtstag kostenfrei

So werden Sie Mitglied bei der IKK - Die Innovationskasse

Familienversicherung während des Studiums

Sie beginnen bald Ihr Studium und wollen weiterhin die Vorzüge der kostenfreien Familienversicherung genießen? Dann ergänzen Sie bitte den IKK-Familienfragebogen und senden uns diesen zusammen mit der Immatrikulationsbescheinigung und aktuellen Studienbescheinigung.

Versicherung nach der Vollendung des 25. Lebensjahres

Sie sind aktuell über Ihre Eltern familienversichert, werden aber bald 25 und müssen sich selber versichern? Dann ergänzen Sie bitte die aufgeführte Mitgliedschaftserklärung, unterschreiben Sie diese und schicke sie an die IKK - Die Innovationskasse. Alternativ können Sie auch bequem unseren Online-Antrag nutzen. Wichtig: Bitte informieren Sie unbedingt Ihre Hochschule über die Wahl zur IKK.

Krankenkassenwechsel während des Studiums

Sie sind als Student bereits selber Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse und möchten zu uns wechseln? Seit Anfang 2021 ist der Wechsel zu einer neuen Krankenkasse noch einfacher: Eine Kündigung bei der bisherigen Kasse ist nicht mehr nötig, denn darum kümmert sich jetzt die IKK. Somit haben Sie keinen Aufwand und mehr Zeit fürs Studium.

So einfach werden Sie Mitglied bei der IKK

  1. Online IKK-Antrag ausfüllen: Adresse, Uni, Kontaktdaten eintragen und auf "Senden" klicken. Den Rest erledigt die Innovationskasse.
  2. Sie können sich entspannen: Die IKK kündigt die Versicherung bei Ihrer aktuellen Krankenkasse und klärt mit ihr den Wechselwunsch zur Innovationskasse zum geplanten Datum ab.
  3. Hochschule informieren: Jetzt ist der Weg frei, dass Sie Ihre Uni über die Wahl zur IKK informieren können.

Schon bei der Immatrikulation müssen Sie nachweisen, dass Sie entweder in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert oder von der Versicherungspflicht befreit sind. Bis zum 25. Geburtstag können Kinder von IKK-Versicherten grundsätzlich kostenfrei über z.B. einen Elternteil familienversichert werden. Besteht für Sie kein Anspruch auf Familienversicherung mehr, können Sie sich kostengünstig selbst als Studierender bei der IKK versichern, sofern Sie das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Voraussetzung dafür ist die Immatrikulation an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder Fachhochschule.

Gut zu wissen

Diese Regelung gilt auch, wenn Sie an einer ausländischen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule oder Fachhochschule innerhalb der EU eingeschrieben sind und Sie sich nur vorübergehend und zum Zwecke des Studiums im Ausland aufhalten. Wenn sich Ihre Studiendauer aus familiären oder persönlichen Gründen nachweislich verlängert hat, zum Beispiel durch Erkrankung, Schwangerschaft, Wehr- oder Zivildienst, ist eine Mitgliedschaft in der Krankenversicherung der Studenten auch über den beschriebenen Zeitraum hinaus möglich. Für die Zeit danach bietet Ihnen die IKK - Die Innovationskasse die freiwillige Mitgliedschaft an.

Wer zahlt die Krankenkassen-Beiträge während des Studiums?

Studenten unter 25 können sich über ihre Eltern familienversichern und zahlen nichts. Ab 25 Jahren tragen Studierende die Kosten selbst. BAföG-Empfänger können jedoch einen Zuschuss von bis zu 109 Euro im Monat erhalten. Diesen müssen sie beim BAföG-Amt beantragen.

Was kostet die Krankenversicherung für Studenten?

 KV-Beiträge monatlichPV-Beiträge monatlich
Ab dem 1.1.2022 für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr86,63 €22,94 € / 25,57 €*
Danach ist eine freiwillige Versicherung für Studierende möglich. Der Mindestbeitrag beträgt seit dem 1.1.2022:167,79 €33,45 €/ 37,29 €*

*Erhöhter Beitragssatz für Kinderlose, die das 23. Lebensjahr vollendet haben: 3,4 Prozent statt 3,05 Prozent.

Bitte beachten: Die Anpassung der Beiträge ergibt sich auf Grundlage der Veränderungen des BAföG-Bedarfssatzes.

Die Studentenversicherung für alle Fälle

Studierende, die familienversichert sind und regelmäßig monatliche Einkünfte von mehr als 470 Euro erzielen, müssen sich in der studentischen Krankenversicherung als sogenannter Werkstudent selbst versichern, wenn sie:

  • während des Semesters wöchentlich höchstens 20 Stunden arbeiten oder
  • während der Semesterferien in Vollzeit arbeiten. Das Arbeitsentgelt spielt in diesem Fall keine Rolle
  • mehr als 20 Wochenstunden arbeiten und die zusätzlichen Stunden abends, nachts oder am Wochenende leisten. Diese Beschäftigung ist aber auf maximal drei Monate oder 70 Arbeitstage befristet. Pro Jahr dürfen diese befristeten Tätigkeiten 26 Wochen nicht überschreiten. Das Studium muss hier weiterhin im Fokus stehen.

Gut zu wissen

Bei der 26-Wochen-Regel wird vom voraussichtlichen Ende der Beschäftigung ein Jahr zurückgerechnet. Es zählen alle Beschäftigungen, die zusammen mehr als 20 Stunden in der Woche umfassen – egal, ob sie in den Semesterferien oder in der Vorlesungszeit stattfinden. Ergibt die Zusammenrechnung mehr als 26 Wochen, liegt in der aktuellen Beschäftigung Versicherungspflicht als Arbeitnehmer vor. Auch wenn Sie eine unbefristete Beschäftigung mit mehr als 20 Stunden wöchentlich aufnehmen, kann die IKK Sie leider nicht als Student versichern. Sie fallen automatisch vom ersten Tag an unter die Versicherungspflicht als Arbeitnehmer mit Beiträgen zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.

Ihre Versicherungspflicht als Studierender besteht unabhängig davon, ob Sie Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben. Die studentische Pflichtversicherung bleibt auch dann erhalten, wenn Sie in der Bundesrepublik eingeschrieben sind und gleichzeitig im Ausland wohnen. Solange Sie an Ihrer deutschen Hochschule / Universität immatrikuliert sind, bleibt auch der Versicherungsschutz der IKK erhalten. Mit der Europäischen Krankenversichertenkarte (EHIC) der IKK sind Sie in allen EU-Staaten sowie in der Schweiz, Island, Liechtenstein und Norwegen versichert. Für die Länder Türkei, Tunesien, Bosnien, Montenegro und Serbien fordern Sie bitte bei dem IKK-Studenten-Team eine Anspruchsbescheinigung an, die Sie dann beim aushelfenden Träger in dem anderen Staat vorlegen. Ein zusätzlicher Schutz durch eine private Krankenzusatzversicherung z.B. durch unseren Partner Signal Iduna kann zudem sinnvoll sein, für zum Beispiel medizinisch notwendige Rücktransporte. Für Studienaufenthalte außerhalb Europas muss grundsätzlich eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden.

Ja, da in Deutschland für Studierende an staatlich oder staatlich anerkannten Hochschulen eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung (KVdS) besteht.

Sie sind aktuell über Ihre Eltern bei einer privaten Krankenversicherung versichert, so besteht auch während des Studiums die Möglichkeit, weiterhin privat versichert zu bleiben. In diesem Fall ist es erforderlich, dass Sie sich innerhalb von drei Monaten nach der Einschreibung bei einer gesetzlichen Krankenkasse von der Versicherungspflicht befreien lassen. Die Befreiung ist unwiderruflich und gilt für das gesamte Studium. Sie können dann während des Studiums nicht mehr in eine gesetzliche Krankenkasse wechseln. Nehmen Sie ein unbezahltes Praktikum auf oder sind Sie nach dem Studium zunächst arbeitslos, müssen die Beiträge zur privaten Krankenversicherung weiterhin bezahlt werden.

In vielen Ausbildungswegen, vor allem an Fachhochschulen, sind Praktika vor, während und nach dem Studium Pflicht. Folgende Pflichtpraktika sind zu unterscheiden:

Zwischenpraktikum

  • Bei einem vorgeschriebenen Zwischenpraktikum ist der Praktikant als Student immatrikuliert. Es besteht daher Versicherungsfreiheit in der Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung. Dauer, Arbeitszeit und Arbeitsentgelt sind für die Beurteilung unerheblich.
  • Bei einem vorgeschriebenen Zwischenpraktikum handelt es sich nicht um ein Beschäftigungsverhältnis im sozialversicherungsrechtlichen Sinne. Das Praktikum ist lediglich eine Verlagerung der Ausbildung von der Hochschule in den Betrieb.
  • Dies gilt auch für Studenten einer ausländischen Hochschule, die in Deutschland ein solches Praktikum absolvieren.

Vor- oder Nachpraktikum

  • Ein vorgeschriebenes Vorpraktikum oder Nachpraktikum wird außerhalb der Studienzeit absolviert. Der Praktikant ist in dieser Zeit also nicht immatrikuliert. Erhält der Praktikant in dieser Zeit Arbeitsentgelt, wird er grundsätzlich versicherungspflichtig in allen Zweigen der Sozialversicherung. Die Regeln der Geringfügigkeit greifen hier nicht.
  • Ist der Praktikant während des vorgeschriebenen Vorpraktikums oder Nachpraktikums aus Gründen, die in der Organisation des Studiums liegen, dennoch immatrikuliert, ist dieses Praktikum wie ein Zwischenpraktikum zu behandeln.
  • Erhalten Praktikanten im vorgeschriebenen Vorpraktikum oder Nachpraktikum kein Arbeitsentgelt, sind sie dennoch versicherungspflichtig in der Rentenversicherung und in der Arbeitslosenversicherung. Versicherungsfreiheit auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung kommt auch in diesen Fällen nicht in Betracht, denn es handelt sich um eine Beschäftigung im Rahmen betrieblicher Berufsbildung.
  • Versicherungspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung als Praktikant tritt ein, wenn nicht eine anderweitige Vorrangversicherung besteht (zum Beispiel eine Familienversicherung). Dann trägt der Praktikant selbst die Beiträge zur Krankenversicherung und zur Pflegeversicherung.

Besteht für den Praktikanten im Rahmen seiner Ausbildung keine Verpflichtung zum Nachweis des Praktikums, macht er es also freiwillig, handelt es sich um ein nicht vorgeschriebenes Praktikum.

Vor- oder Nachpraktikum

  • Wird ein solches Praktikum außerhalb der Immatrikulation absolviert, zählt es nicht zu den Beschäftigungen im Rahmen der betrieblichen Berufsbildung und es besteht grundsätzlich Versicherungspflicht in allen Zweigen der Sozialversicherung.
  • Wird für das Praktikum ein Entgelt gezahlt, das bis 450 Euro im Monat beträgt, kommt eine Beschäftigung als Minijob (geringfügig entlohnte Beschäftigung) in Betracht.

Zwischenpraktikum

  • Bei einem nicht vorgeschriebenen Zwischenpraktikum besteht in der Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung Versicherungsfreiheit, wenn Zeit und Arbeitskraft überwiegend durch das Studium in Anspruch genommen werden (Werkstudentenprivileg, 20-Stunden-Grenze in der Woche). Entgeltgrenzen gelten nicht.
  • Bei einem Arbeitsentgelt bis zu 450 Euro im Monat ist ein Minijob (hier: geringfügig entlohnte Beschäftigung) möglich. In der Rentenversicherung gelten ebenfalls keine besonderen Regelungen. Handelt es sich um einen Minijob, fallen bei Zwischenpraktikanten keine pauschalen Beiträge an.

Wie bin ich während eines dualen Studiums krankenversichert?

Versicherungspflicht besteht in Theorie und Praxis

Teilnehmer an dualen Studiengängen sind den zur Berufsausbildung Beschäftigten gleichgestellt.

Dualstudierende sind somit versicherungspflichtig in der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Das gilt in allen Formen von dualen Studiengängen. Dies gilt nicht nur während der Praxisphasen sondern auch während der Studienphasen.

Beitragsberechnung aus dem Arbeitsentgelt

Die Beiträge werden nach dem Arbeitsentgelt aus der Beschäftigung der Berufsausbildung bemessen. Als Entgelt gilt, wie bei allen anderen Arbeitnehmern auch, jede Zuwendung, die im Rahmen der Beschäftigung an den Studenten gezahlt wird. Die Beitragstragung erfolgt hälftig durch den Arbeitgeber und Studenten. Allerdings ist die Geringverdienergrenze zu beachten (hier trägt der Arbeitgeber die Beiträge alleine).

Kein Minijob möglich

Oft wird nur ein sehr geringes Entgelt gezahlt und es könnte der Gedanke aufkommen, die Dualstudierenden einfach als Minijobber zu beschäftigen. Doch das ist gesetzlich ausgeschlossen: Eine Beschäftigung im Rahmen einer betrieblichen Berufsbildung kann nicht als versicherungsfreie geringfügig entlohnte Beschäftigung ausgeübt werden.

Dualstudierende ohne Entgelt

Wird kein Entgelt an den Dualstudierenden gezahlt, sind weitere Besonderheiten zu beachten:

  • Zur Kranken- und Pflegeversicherung sind dann Beiträge in der Höhe fällig, die auch versicherungspflichtige Studenten entrichten. Damit ist der Arbeitgeber nicht belastet, da diese Beiträge allein vom Studierenden zu tragen sind. Liegen allerdings die Voraussetzungen einer Familienversicherung vor, ist diese vorrangig und es sind keine Beiträge zu entrichten.
  • Für die Renten- und Arbeitslosenversicherung werden die Beiträge von einer fiktiven Beitragsbemessunsgrundlage in Höhe von 1% der monatlichen Bezugsgröße berechnet. Der Arbeitgeber trägt in diesen Fällen die Beiträge alleine.

Sofern Sie in Deutschland immatrikuliert sind, bleiben Sie während eines Auslandspraktikums oder -semesters in der günstigen Versicherung für Studierende bei der IKK versichert. In allen Ländern mit einem Sozialversicherungsabkommen genießen Sie den Krankenversicherungsschutz. Umfang und Höhe der Leistungen richten sich nach den Rechtsvorschriften der ausländischen Krankenkasse. Die IKK - Die Innovationskasse empfiehlt den Abschluss einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung. Für Länder ohne Sozialversicherungsabkommen, wie zum Beispiel die USA, ist in jedem Fall eine private Krankenversicherung notwendig.

Grundsätzlich müssen sich Studenten aus anderen Ländern, die in Deutschland studieren, auch in Deutschland versichern. Ausgenommen sind dabei Studenten aus EU-Staaten, die bereits in ihrem Heimatland versichert sind. Sofern diese Studenten über eine europäische Krankenversicherungskarte verfügen (EHIC), können sie damit direkt zum Arzt gehen. Sie kommen nicht aus dem europäischen Ausland und müssen sich in Deutschland selber versichern? Das IKK-Studenten-Team berät Sie dazu gern.

Die studentische Pflichtversicherung endet in der Regel mit Abschluss des Studiums bzw. mit der Exmatrikulation. Als Höchstgrenze für die studentische Pflichtversicherung hat der Gesetzgeber den Ablauf des Semesters festgelegt, in dem das 30. Lebensjahr vollendet wird. Die Pflichtversicherung gilt weiter bis zum Ende des laufenden Semesters, sollte inzwischen keine andere Versicherung abgeschlossen werden. Eine Verlängerung der studentischen Pflichtversicherung ist möglich, wenn sich diese durch die Art der Ausbildung, durch Wehr- oder Zivildienst, durch persönliche oder familiäre Gründe rechtfertigen lässt. Eine Berufstätigkeit zwischen Abitur und Studium führt dagegen nicht zu einer Verlängerung dieser Versicherung. Zudem endet die studentische Versicherung auch bei Eintritt einer Vorrangversicherung z.B. wenn Sie als Arbeitnehmer, hauptberuflich Selbstständiger oder aufgrund von Arbeitslosengeld-Bezug versichert werden.

In Deutschland besteht für Studierende an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen Versicherungspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung (KVdS). Die KVdS ist durch die Vollendung des 30. Lebensjahres begrenzt, wobei diese Grenze mit Ausnahmen versehen ist. Diese Grenze gilt auch dann, wenn während des Studiums die KVdS wegen der Vorrangigkeit der Familienversicherung nicht bestand oder durch eine vorrangige Versicherungspflicht, Versicherungsfreiheit oder durch eine hauptberuflich selbständige Erwerbstätigkeit ausgeschlossen war.

Nur unter bestimmten Voraussetzungen können wir die Versicherung darüber hinaus verlängern. Verlängerungsgründe für die Altersgrenze sind:

  • eigene mindestens drei Monate durchgehende Erkrankung
  • eigene Behinderung
  • Elternzeit/Betreuung eines Kindes
  • Betreuung behinderter oder erkrankter Angehöriger
  • Mitarbeiter im Gremium der Hochschule
  • Nichtzulassung zum Studium
  • Grundwehr/Zivildienst
  • Freiwilliges soziales Jahr
  • Zweiter Bildungsweg
  • Bundesfreiwilligendienst (BFD)
  • Vergleichbare anerkannte Freiwilligendienste (z.B. Internationaler Jugendfreiwilligendienst)

Ein Promotionsstudium verlängert die Krankenversicherung der Studenten nicht, da es nicht mehr zur wissenschaftlichen Ausbildung gehört. Dies gilt auch für Promotionsstudenten, die bestimmte Voraussetzungen für den Status eines Studenten erfüllen, z.B. wenn das 30. Lebensjahr noch nicht erreicht wurde. Es besteht dann die Möglichkeit, sich freiwillig gesetzlich bei der IKK zu versichern, sofern keine Versicherungspflicht aufgrund einer Beschäftigung vorliegt.

Ist der Student in der KVdS oder familienversichert und übt er neben dem Studium eine selbständige Erwerbstätigkeit aus, muss geprüft werden, ob es sich dabei um eine hauptberuflich selbständige Erwerbstätigkeit handelt. Ist dies nicht der Fall, kann die KVdS bestehen bleiben. Ob die Familienversicherung bestehen bleibt, ist abhängig davon, ob die Einkommensgrenze nach § 10 SGB V (2021 = 470 Euro) nicht überschritten wird. Ist ein Student jedoch hauptberuflich selbständig erwerbstätig, ist die KVdS und auch die Familienversicherung ausgeschlossen. Die Prüfung erfolgt immer im Einzelfall durch die Krankenkasse.

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Fotohinweis: © StefaNikolic iStock.com

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Nikk ist der neue Chatbot der IKK, er beantwortet Ihre Fragen und steht Ihnen täglich 24 Stunden zur Verfügung. Der Chatbot befindet sich noch in einer Testphase und ist stetig in Entwicklung. Wir bitten um Ihr Verständnis, wenn noch nicht alles funktioniert. Die Antworten sind daher nicht rechtsverbindlich, sie dienen lediglich der ersten Information. Sie ersetzen nicht die fachliche Beratung der IKK - Die Innovationskasse.

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