Corona-Pandemie - wie kann ich mich schnell informieren?

Zwei Freunde mit Abstand am Wasser sitzend - Fotohinweis: © archigram iStock.com

Webseiten:

Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle COVID-19-Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Auf der Webseite sind Informationen professionell gebündelt: U.a steht ein COVID-19 Dashboard mit täglich aktualisierten Fallzahlen zur Verfügung, es gibt tägliche Situationsberichte, FAQ (häufig gestellte Fragen) und Informationen zu den Virus-Mutationen.

Das Paul-Ehrlich-Institut, verantwortlich u.a. für Arzneimittel für Menschen und Tiere, informiert umfassend über COVID-19: Es berichtet über COVID-19-Impfstoffe und die Sicherheit von COVID-19-Impfstoffen, FAQ (häufig gestellte Fragen) zum Coronavirus, über Forschungsarbeiten zum Virus und über SARS-CoV-2-Testsysteme uvm..

Auf der Webseite des Bundesministerium für Gesundheit (BMG) werden umfassende Informationen rund um das Corona-Virus zur Verfügung gestellt: Aktuelles, Impfkampagne, nationale Teststrategie, aktuelle Informationen für Reisened, Corona-Warn-App, Hotlines, Telegram und WhatsApp-Infos.

Impfung gegen das Coronavirus

Mit der Zulassung der Impfstoffe wurde in Verantwortung der Bundesländer mit der Impfung gegen das Coronavirus gestartet. Zu Beginn wurde, aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit der Impfstoffe sowie der unterschiedlichen Risikogruppen innerhalb der Bevölkerung, von dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) u.a. eine Priorisierung der zu impfenden Personen festgelegt. Da derzeit ausreichend Impfstoff gegen den Coronavirus zur Verfügung steht, ist diese Priorisierung aufgehoben worden. Alle Impfwilligen können eine Schutzimpfung erhalten.

Für die Impfung selbst wird keine Krankenversicherungskarte benötigt, da die Abrechnung und Finanzierung unabhängig von der jeweiligen Krankenkasse erfolgt.

Überblick über das Einladungs- und Terminverfahren je Bundesland: https://www.116117.de/de/corona-impfung.php

Corona & Kinderkrankengeld

Alle Informationen zum zusätzlichen Kinderkrankengeld für die pandemiebedingte Betreuung des Kindes finden Sie auf der Seite Kinderkrankengeld.

Long COVID: Langzeitfolgen von COVID-19

Definition

Long COVID ist ein Sammelbegriff für gesundheitliche Langzeitfolgen, die nach einer akuten Erkrankung an COVID-19 vorhanden sein können. Der Begriff Long COVID umfasst dabei Symptome, die mehr als vier Wochen nach Beginn der Erkrankung an COVID-19 fortbestehen oder neu auftreten. Es lassen sich drei Phasen unterscheiden:

  • Akute COVID-19-Krankheitsphase:
    Bis vier Wochen nach Beginn der Symptome,
     
  • subakute COVID-19-Krankheitsphase:
    Bestehende COVID-19-Symptome vier bis 12 Wochen nach Auftreten erster Krankheitszeichen,
     
  • Post-COVID-Syndrom:
    Symptome, die im Zusammenhang mit COVID-19 oder danach aufgetreten sind, mehr als 12 Wochen nach Erkrankung vorliegen und nicht anderweitig erklärt werden können. Die Symptome halten mindestens zwei Monate an oder treten auch wiederkehrend in wechselnder Stärke auf.

Sowohl die subakute Krankheitsphase als auch das Post-COVID-Syndrom werden als Long COVID bezeichnet.

Kein einheitliches Krankheitsbild

Die gesundheitlichen Langzeitfolgen von COVID-19 umfassen Beeinträchtigungen der körperlichen und psychischen Gesundheit, die die Funktionsfähigkeit im Alltag und die Lebensqualität einschränken können: Die Symptome sind dabei sehr verschieden, denn ein einheitliches Krankheitsbild Long COVID gibt es bislang nicht.

Zu den häufigsten gesundheitlichen Langzeitfolgen von COVID-19 zählen: Müdigkeit, Erschöpfung und eingeschränkte Belastbarkeit (Fatigue), Kurzatmigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen, Muskelschwäche- und -schmerzen, verstärkter Haarausfall, Geruchs- und Geschmacksstörungen, aber auch psychische Beeinträchtigungen wie Depressionen und Ängste. Weitere mögliche Langzeitfolgen, die erst nach der akuten Krankheitsphase auftreten können, sind eine Verschlechterung der Lungenfunktion sowie weitere Komplikationen an anderen Organen, wie beispielsweise eine Herzmuskelentzündung, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes mellitus sowie Thromboembolien.

Alle Altersgruppen sind betroffen, auch Kinder und Jugendliche können unter Langzeitfolgen leiden.

Internationale Studien und Long COVID-Verband

Zurzeit werden sowohl nationale als auch internationale Studien durchgeführt, die ein besseres Verständnis zu Folgeerkrankungen, Langzeitfolgen und die gesundheitsbezogene Lebensqualität nach Infektionen mit SARS-CoV-2 liefern sollen. Aktuell gibt es keine wirklich verlässlichen Aussagen mit systematischer Bewertung und mehrfacher Überprüfung.

Um dorthin zu kommen, müssen Informationen strukturiert gesammelt und ausgetauscht sowie intensiv in allen Bereichen geforscht werden. Gleichzeitig haben es aber alle Patienten verdient, nach dem aktuell besten Wissen und Gewissen behandelt zu werden. Der Ärzte und Ärztinnenverband Long COVID möchte den Spagat schaffen, beides miteinander zu vereinen: https://long-covid-verband.de.

Fotohinweis: © archigram iStock.com

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