Impulsveranstaltung für das Handwerk am 12.01.2017 in Neumünster
Anlässlich der Impulsveranstaltung Gesund.Stark.Erfolgreich. vor rund 50 Inhabern und Geschäftsführern aus dem Handwerk im „Alten Stahlwerk“, Neumünster stellte die IKK Nord ihr fundiertes Konzept zur betrieblichen Gesundheitsförderung vor.
„Es sind eigentlich nur wenige Dinge, die aber viel bewirken können: Wir brauchen ein firmeneigenes Konzept, Chefs und Führungskräfte, die die Fäden in der Hand halten und regelmäßige Übungseinheiten“, so IKK Nord-Vorstand Ralf Hermes anlässlich der Impulsveranstaltung Gesund.Stark.Erfolgreich. vor rund 50 Inhabern und Geschäftsführern aus dem hiesigen Handwerk im „Alten Stahlwerk“, Neumünster.
Der Kassenchef setzt sich seit 15 Jahren dafür ein, die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) im Handwerk zu verankern. Die Herausforderung: „Wir wollen die Klein- und Kleinstbetriebe erreichen. Jeder Betrieb ist anders aufgestellt und hat andere Bedürfnisse. Daher suchen wir - auch zusammen mit dem Handwerk - verschiedene Zugangswege. Unsere eigentliche Stärke ist aber, dass wir unser wissenschaftlich fundiertes Konzept für eine BGF problemlos anpassen können“, so Hermes weiter. Die Belastungen in einer Fleischerei, Bäckerei oder in einem Friseursalon seien andere als in einer Tischlerei oder in einer Maßschneiderei.
Tim Brockmann, Geschäftsführer vom Verband Handwerk Schleswig-Holstein e.V. ergänzte: „Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich der Einsatz gerade in den Klein- und Kleinstbetrieben lohnt, da sie über viele strukturelle Vorteile verfügen: Familiengeführte Firmen, kurze Wege und eine hohe Verantwortungsbereitschaft des Einzelnen.“ Ein gutes Gesundheitsmanagement könne die Produktivität steigern, den Krankenstand senken und Mitarbeiter motivieren. Brockmann weiter: „Im Grunde können alle Beteiligten einen großen Nutzen daraus ziehen. Zudem gibt es finanzielle Anreize und Zuschüsse für Maßnahmen zur BGF. Viele Firmeninhaber sind aufgeschlossen für dieses Thema - und es werden immer mehr.“
Sina Einfeld-Tensfeldt, Mitinhaberin der familieneigenen Fleischerei W. Einfeld & Sohn aus Negenharrie betonte: „Wir haben ein sehr gutes Betriebsklima und tauschen uns schnell untereinander aus. Aber wir sehen auch, dass die körperlichen Belastungen, z.B. Rückenprobleme in einer Fleischerei recht hoch sind. Dagegen wollten wir etwas tun. Die IKK Nord hat uns mit Einheiten aus der Wirbelsäulengymnastik konkret weitergeholfen. Wir machen weiter.“
Dr. Christoph Ramcke, Geschäftsführer der Hamburger BGF aktiv GmbH zeigte unkomplizierte Wege auf, wie man langfristig motivieren und das Thema verinnerlichen kann. Er hat sich mit seinen Schweinehundanleinern® auf Veränderungen im individuellen Gesundheitsverhalten und auf Veränderungen von Unternehmensstrukturen spezialisiert. Dr. Ramcke, der sich seit 1998 konkret mit BGF befasst, resümiert: „Ich beobachte, dass BGF bei vielen Menschen im Handwerk angekommen ist, sehe aber auch, wie schwierig es ist, alle Firmen und Betriebe zu erreichen. Wir brauchen gute Netzwerke und einen langen Atem.“
Über das Projekt:
Die Impulsveranstaltung: „Gesund.Stark.Erfolgreich. Warum sich Betriebliches Gesundheitsmanagement lohnt“ ist Teil des Projekts „Gesund.Stark.Erfolgreich. - Der Gesundheitsplan für Ihren Betrieb“, für das sich die Krankenkassen AOK, BKK und IKK zusammengeschlossen haben. Die Veranstaltungen werden gemeinsam mit regionalen Partnern durchgeführt. Das Projekt wird gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit.
Projektverantwortliche:
Antje Bastian, Dipl.-Kauffrau
Referentin für Prävention und Produktentwicklung
IKK Nord
Telefon: 0381 367-1104
E-Mail: antje.bastian@~@ikk-nord.de
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