Gemeinsame Förderung der Krankenkassen und ihrer Verbände für die Selbsthilfe in Schleswig-Holstein steigt 2015 auf fast 740.000 Euro
Die Krankenkassen und ihre Verbände unterstützen die gesundheitsbezogene Selbsthilfe in Schleswig-Holstein in diesem Jahr mit knapp 740.000 Euro als kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung.
Kiel/Lübeck/Hamburg. Die Krankenkassen und ihre Verbände unterstützen die gesundheitsbezogene Selbsthilfe in Schleswig-Holstein in diesem Jahr mit knapp 740.000 Euro als kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung. Von diesen Pauschalmitteln gehen gut 310.000 Euro an die 14 Selbsthilfekontaktstellen im Land, rund 163.000 Euro an 30 Landesorganisationen und etwa 267.000 Euro an fast 500 örtliche Selbsthilfegruppen.
Die Selbsthilfeförderung ist und bleibt für die Krankenkassen und ihre Verbände ein wichtiges Anliegen, weil sie gleichzeitig die Gesundheitskompetenz und die Patientenrechte stärkt. Der Erfahrungsaustausch in einer Selbsthilfegruppe trägt dazu bei, sich im komplizierten Gesundheitssystem besser zurechtzufinden und gezielt Hilfe zu finden. Selbsthilfe schafft für Betroffene und deren Angehörige Transparenz über qualifizierte Behandler und Behandlungsmethoden und schützt durch soziale Aktivitäten vor Ausgrenzung und Isolation. Dadurch wird die Lebensqualität gesteigert, weil die Patienten und Angehörigen lernen, wie sie mit der Erkrankung besser umgehen und die damit verbundenen Probleme besser bewältigen können.
Vergeben werden die Fördergelder von der „Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfeförderung in Schleswig-Holstein“, in der auch Vertreter der Selbsthilfe mitwirken. Die Höhe der Förderbeträge errechnet sich auf Basis einheitlicher Kriterien.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.arge-selbsthilfefoerderung-sh.de
Ansprechpartner für die Presse:
Florian Unger
vdek
Tel. 0431 / 974 41 16
E-Mail: florian.unger@vdek.com
Jens Kuschel
AOK NordWest
Tel. 0431 / 605 2 1171
E-Mail: presse@nw.aok.de
Presseinformation zum Download